Nomaden

Eine Heimat auf Zeit finden Nomaden auf ihren Wanderungen. Diese Gruppen haben keinen festen Wohnsitz, sondern ziehen von Ort zu Ort und schlagen immer wieder neu ihre Zelte auf. Gründe für ihre Wanderung sind unter anderem klimatische Bedingungen oder Tierwanderungen. In der Jungsteinzeit waren alle Menschen noch Nomaden, die als Jäger und Sammler durchs Land zogen. Heute gibt es nur noch wenige Hirtennomaden, die tatsächlich das gesamte Jahr ihren Herden von Weideplatz zu Weideplatz folgen. Neben den klimatischen Veränderungen waren auch Vorgaben der Regierungen dafür verantwortlich, die die Menschen zur Sesshaftigkeit zwangen.

Heute gibt es auch neue Formen des Nomadentums. Als Jobnomaden werden zum Beispiel Personen bezeichnet, die häufig ihre Beschäftigung und dabei auch das Land wechseln.

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